Interview: Stadtteilmanagerin Katrin Englert

 

Seit 1. Oktober 2017 ist Katrin Englert für das Stadtteilmanagement Pasing zuständig. Die gelernte Diplom-Geographin tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Joachim Vossen und Lena Eberl an. Beschäftigt bei der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (MGS) entwickelt sie Konzepte und Projekte zur Stärkung des gewachsenen Zentrums und fördert die Zusammenarbeit lokaler Akteure. Grund genug, um Katrin Englert einmal genauer vorzustellen.

 

Sie sind gebürtige Münchnerin. Was verbindet Sie mit Pasing?
Ich bin unweit von Pasing, in Untermenzing aufgewachsen und lebe auch jetzt dort. Daher ist und war Pasing schon immer ein zentraler Anlaufpunkt für mich. Ich schätze besonders das kulturelle Angebot der Pasinger Fabrik und beende meine Einkäufe in Pasing stets mit einem Besuch auf dem Pasinger Viktualienmarkt.

Worin liegt der Reiz für Sie, als Stadtteilmanagerin in Pasing zu arbeiten?
In den letzten Jahren hat sich Pasing sehr gewandelt und dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Für mich besteht ein besonderer Reiz darin, Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister im gewachsenen Zentrum bei diesem Wandel zu begleiten, zu unterstützen und den Versorgungsstandort Pasing zu stärken.

Wie werden Ihre ersten Schritte als Stadtteilmanagerin aussehen? Welche Projekte liegen Ihnen besonders am Herzen?
Zuerst einmal freue ich mich darauf, alle wichtigen Akteure in Pasing kennenzulernen und mir ein Netzwerk aufzubauen. Besonders wichtig ist mir eine gute Zusammenarbeit mit Eigentümern, Einzelhändlern, Gastronomen, Dienstleistern, Politikern und anderen Akteuren vor Ort. Ich hoffe, dass wir gemeinsam in den kommenden Jahren viele schöne Projekte und Aktionen umsetzen können. Mit Hilfe des Verfügungsfonds ist vieles denkbar. Von saisonalen Aktionen über eine Ausweitung des Serviceangebotes bis hin zur individuellen Beratung der Geschäftsleute. Wohin die Reise letztlich geht, liegt in der Hand der Akteure vor Ort. Ich werde jedenfalls meine langjährige Berufserfahrung mit dem inhabergeführten Einzelhandel in jeder fachlichen Beratung und bei der Projektumsetzung einbringen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Stadtteils?
Ich wünsche mir, dass sich Pasing in der Zukunft durch einen gesunden Branchenmix auszeichnet und sich weiter als ein attraktives Stadtteilzentrum profiliert, das den vielfältigen Wünschen und Bedürfnissen der Pasinger gerecht wird.