Am 27.06.2012 wurde mit Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates der Landeshauptstadt München ein Teil Pasings als Sanierungsgebiet „Zentraler Geschäftsbereich Pasing“ förmlich festgelegt und das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Pasing (ISEK Pasing) mit den darin enthaltenden Sanierungszielen und Maßnahmen als verbindliche Handlungsgrundlage verabschiedet. Auf dieser Basis wurde mit der Umsetzung weiterer Maßnahmen begonnen. Die Fördermittel werden zu 60% von Bund und Freistaat Bayern und zu 40% von der Landeshauptstadt München finanziert

Schwerpunkte

  • Stärkung des gewachsenen, kleinteiligen Einzelhandels im  zentralen Geschäftsbereich Pasings
  • Aufbau eines gesunden Angebotsmixes unterschiedlicher Branchen, Betriebsgrößen und Betriebsformen
  • Schaffen attraktiver Wegeverbindung
  • Aufwertung identitätsstiftender Bereich
  • Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Grünflächen

 

Wege zur Umsetzung

Um die Ziele und Maßnahmen des Programms „Aktive Zentren“ erfolgreich umzusetzen, ist die Kooperation kommunaler und privater Akteure wesentlich.

Vor Ort engagiert sich eine Projektgruppe aus Bürgerschaft, Gewerbetreibenden, Lokalpolitik und Stadtverwaltung sowie Stadtteilmanagement und Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH als Ansprechpartner direkt im Sanierungsgebiet.  Vertreterinnen und Vertreter der Fachreferate der Landeshauptstadt München beraten und begleiten unter Federführung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung die Sanierungsmaßnahmen in Pasing. Dafür wurde die referatsübergreifende „Lenkungsgruppe Stadtsanierung (LGS)" ins Leben gerufen. Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (MGS) unterstützt als Sanierungsträgerin und Treuhänderin der Landeshauptstadt München die Umsetzung der Sanierungsziele. Voraussetzung für den Erfolg des Programms „Aktive Zentren“ ist das Zusammenwirken von öffentlichen und privaten Ressourcen. Daher braucht es Engagement und die Bereitschaft von Eigentümerinnen und Eigentümern, Gewerbetreibenden, Gastronomen und Pasinger Bürgerinnen und Bürgern, bei der Aufwertung mitzuwirken.

Verfahrensregeln

In Pasing wird das vereinfachte Sanierungsverfahren gemäß § 142 Abs. 4 BauGB angewendet. Um die Sanierungsziele zu erreichen, müssen die Bestimmungen § 144 Abs. 1 BauGB angewendet werden. Danach sind Bauvorhaben, Nutzungsveränderungen, befristete Miet- und Pachtverträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr genehmigungspflichtig.

 

Zeithorizont

Die Programmlaufzeit beträgt zunächst vier Jahre. Nach erfolgreicher Evaluation ist eine Verlängerung der Laufzeit um weitere vier Jahre möglich, die durch einen Beschluss im Stadtrat ermöglicht werden muss.